Kirche & Diakonie, Fotos: Lehmann, Wodicka

Diakoniefahnen bei der Woche der Diakonie

Kirchenkreis Lüneburg

Martin-Luther Kirche

Kalenderblatt vom 28. September 2017

Heute
Donnerstag

Losung

Wen der HERR liebt, den weist er zurecht, und hat doch Wohlgefallen an ihm wie ein Vater am Sohn.

Sprüche 3,12

Lehrtext

Wir haben nicht Ehre gesucht von den Leuten, weder von euch noch von andern – obwohl wir unser Gewicht als Christi Apostel hätten einsetzen können. Wie eine Amme ihre Kinder pflegt, so haben wir Herzenslust an euch.

1.Thessalonicher 2,6-8

Aktuelle Woche

  • Kirchliche Woche
    Sonntag, 24.09.2017 bis Samstag, 30.09.2017
  • Wochenspruch

    Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. (1. Petr 5, 7) 

  • Feiertag
    15. Sonntag nach Trinitatis
  • Erklärung

    Sorgenfrei leben, wer möchte das nicht. Doch Sorgen gehören zum alltäglichen Leben. Der 15. Sonntag nach Trinitatis wirbt um Vertrauen auf Gottes Möglichkeiten. Die Lesung aus der hebräischen Bibel lenkt den Blick auf die Schöpfung, in der alles zum Leben angelegt ist. Das Evangelium fragt danach, was wirklich lebensnotwendig und darum der Sorge wert ist. 

  • Thema
    Irdische Güter

Lk 18, 28-30

28 Da sprach Petrus: Siehe, wir haben, was wir hatten, verlassen und sind dir nachgefolgt. 29 Er aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Frau oder Brüder oder Eltern oder Kinder verlässt um des Reiches Gottes willen, 30 der es nicht vielfach wieder empfange in dieser Zeit und in der kommenden Welt das ewige Leben. 

Andacht der Woche

Die Andacht bezieht sich heute auf das Thema "Resonanz"

Mehr Resonanz bitte!

Ich habe ein neues Wort gelernt. Nein, eigentlich ist es kein neues Wort, eher ein sehr altes, aber ich habe es ganz neu verstanden. Das Wort heißt "Resonanz". Darin steckt das lateinische Wort "resonare", „widerhallen" - und ist ein erstaunliches Phänomen in der Musik, der Technik und der Physik.

Der Soziologe Hartmut Rosa bringt dieses alte Wort neu in die gesellschaftliche Debatte ein. Er hat ein Buch geschrieben, das eifrig diskutiert wird, auch innerhalb der Kirche unter dem Titel: „Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung.“

Mit Sorge beschreibt er zunächst eine Welt, die sich immer mehr beschleunigt. Er spricht von einer "Steigerungslogik der Moderne" wie "mehr besitzen, mehr Erfolg haben, schneller leben". Dies führe zu einer gestörten Weltbeziehung.

Ich erkenne darin die Ansprüche, die unsere Leistungsgesellschaft uns auferlegt, denn das "Gesetz unserer Zeit" heißt:

Du musst etwas leisten, damit Du etwas bist.

In der Schule kommt es auf die guten Noten an.
Im Beruf musst Du top sein, im Sport ein Ass.

Aber wenn Du nun Fehler gemacht hast?

Alt geworden bist oder krank?

Schuld auf Dich geladen hast?

Nicht mithalten kannst?

Der Soziologe Hartmut Rosa legt die Finger in diese Wunde und sagt: Die Qualität des Lebens mache sich nicht an Leistungen, sondern an Beziehungen fest. Er sagt: "Wenn Beschleunigung das Problem ist, dann ist Resonanz vielleicht die Lösung."

Damit stellt er unsere schnelllebige und ichbezogene Zeit auf den Prüfstand und fragt: Bist Du, lieber Mitmensch, noch in Beziehung, in Resonanz zur Umwelt und zum Mitmenschen? Klingt da noch etwas in Dir?

"Resonanz" ist ein erstaunliches Phänomen. Wir kennen Resonanz vor allem aus der Musik. Was wäre ein Musikinstrument wie eine Geige oder eine Gitarre ohne einen "Resonanzboden"? Der Resonanzboden, das Holz, nimmt den Klang der Saiten auf und verstärkt ihn. Fast alle Instrumente sind in irgendeiner Weise auf Resonanz angewiesen - durch Resonanz entsteht Klang, Schwingungen erfüllen den Raum - und wir hören Töne, Klänge, Musik.

Auch in der Bibel geht es wieder und wieder um Resonanz - und zwar um diesen besonderen Klang zwischen Gott und Mensch. Liebe Gott von ganzem Herzen und liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst, lehrt Jesus.

Diese Liebe verändert mein Leben. Ich sehe über mich hinaus und erkenne mich als geliebtes Kind Gottes. Und ich sehe den Mitmenschen in der Ferne und in der Nähe und stelle eine Beziehung her. Das erzeugt Resonanz und bringt die Welt zum Klingen. So wie der Kirchenvater Augustin schreibt: "Gott naht man sich nicht äußerlich und räumlich, sondern durch Zuneigung und Liebe."

 

Superintendent Jan von Lingen

Liturgische Farbe

Liturgische Farbe Grün - Bild von Erich Grün

Grün als Farbe der erwachenden und lebenden Natur bestimmt die Sonntage nach Epiphanias bis zur Passionszeit und die Sonntage nach Trinitatis.

Bild: Sammlung Erich Grün                  (c) Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.: Liturgisches Kompendium

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Moment mal Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe
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Wochenlied

Auf meinen lieben Gott (EG 345) und Wer nur den lieben Gott lässt walten (EG 369)