Freitag, 19. Dezember 2014
Schrift verkleinernSchrift auf Originalgr÷▀e setzenSchrift vergr÷▀ernicon:AnleitungImpressumicon: E-Mail-Kontakt Drucken

St. Johannis

Seite 1 Seite 2

Profil

Die St. Johanniskirche ist eine f├╝nfschiffige Hallenkirche in aus dem 14. Jahrhundert und geh├Ârt zu den sch├Ânsten Zeugnissen norddeutscher Backsteingotik. Die Kirche diente als Vorbild vieler Hallenkirchen in Norddeutschland.
Der m├Ąchtige Backsteinbau birgt eine Reihe wertvoller Kunstgegenst├Ąnde und enthielt einst 39 Alt├Ąre. Ber├╝hmt sind vor allem der Hochaltar mit Gem├Ąlden Hinrik Funhoffs, die pr├Ąchtige Barockorgel und die 450 Jahre alte  Renaissanceorgel. Der junge Johann Sebastian Bach lernte hier in St. Johannis das Orgelspielen und Komponieren bei seinem Onkel Georg B├Âhm, der von 1698 bis 1733 als Kantor und Komponist an der Kirche arbeitete.
 

L├Ąnge:

52,50 Meter (Kirchenschiff)
65 Meter (inkl. Turm)

Breite:

44,0 Meter

H├Âhe:

Hauptschiff: 18-22 Meter (ansteigend zum Turm)
Seitenschiffe: 15-16 Meter
Turmh├Âhe: 108,71 Meter (mit Bekr├Ânung)

Der schiefe Helm weicht in der Spitze um 1,30 Meter nach S├╝den und 2,20 Meter nach Westen vom Lot ab.

Der eindrucksvolle, in mancher Hinsicht f├╝r das 14. Jahrhundert sehr moderne Bau der St. Johanniskirche wurde schon sehr bald seinerseits Vorbild und Anreger zahlreicher Hallenkirchen im norddeutschen Raum (z.B. St. Nicolai in Flensburg oder Stendal).
Zur wertvollen Ausstattung der Kirche geh├Âren ein Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert, eine Orgel von 1553 sowie ein gotischer Marienleuchter (sp├Ątes 15. Jahrhundert).

St. Johannis ist die ├Ąlteste Kirche L├╝neburgs. Der erste Bauabschnitt entstand zwischen 1289 und 1308. Bereits 1319 wurde ein erster Turm erw├Ąhnt; nach einem Brand wurde 1406-08 der neue, bis heute erhaltene Turm errichtet. Dieser wirkt von allen Seiten aus schief. Eine Erkl├Ąrung besagt, dies sei eine Ma├čnahme gegen die Westst├╝rme. Viel h├╝bscher ist jedoch die Legende, wonach der Baumeister einen Fehler machte, sich aus dem Turmfenster st├╝rzte, als er dies bemerkte - und in einen auf der Stra├če vorbeifahrenden Heuwagen fiel und ├╝berlebte.

Glocken:
F├╝nf Glocken sowie zwei Uhrschlagglocken aus dem 16. Jahrhundert machen das historisch ├Ąu├čerst wertvolle Gel├Ąut von St. Johannis in L├╝neburg aus. Die ├Ąlteste Glocke im Turm ("Apostelglocke", 1436, Gie├čer: Ghert Klinghe, Bremen) wie auch die "Probeglocke" (1607, Gie├čer: Paul Vos) werden zur Zeit nicht geschlagen. Historisch bedeutend sind auch ihre drei Schwestern: die 2,7 Tonnen schwere "Sonntagsglocke" von 1718 (Schlagton cis'), die "Gro├če Schelle" von 1436 (d'', vermutlich G.Klinghe) und die "Kleine Schelle" von 1519 (e'', Hinrich van Kampen, L├╝beck). Vor dem Ersten Weltkrieg hatte St. Johannis sogar ein Achtergel├Ąut, doch drei Glocken wurden 1917 eingeschmolzen.

Die  St. Johannisgemeinde ist eine typische Innenstadtgemeinde.
Neben der Kirchenmusik steht im Zentrum der Gemeindearbeit das Ziel, die gro├čartige Kirche mit geistlichem Leben zu f├╝llen und sie f├╝r Besucher aus Stadt und Land offen zu halten.

├ľffnungszeiten des Kirchenb├╝ros 
Di - Fr: 10:30 - 12:00 Uhr
Montag geschlossen

Telefon: 0 41 31/4 45 42 / Pfarrsekretariat Frau Schmerder
Fax: 0 41 31/40 48 21
E-Mail: st.johannis@kirche-lueneburg.de

 

Seite 1 Seite 2

Angebote St. Johannis